Freitag, 20. November 2026, 19:00-21:00 Uhr
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Auch wenn offiziell ein Waffenstillstand gilt wurden seit Oktober 25 mehr als 1000 Palästinenser*innen im Gazastreifen getötet. Die israelische Armee weitet ihre Besatzungszone immer weiter aus und schnürt die in Trümmern lebende Bevölkerung von der Versorgung ab. Abed Shokry hat die Hölle in Gaza selbst erlebt - er berichtet aus erster Hand. Vom Alltag zwischen Angst und Hunger, von der verzweifelten Suche nach dem Nötigsten, vom Zusammenhalt der Menschen. Und er spricht über das, was mit den Schulen und Hörsälen verschwindet: die Zukunft einer ganzen Generation. Kinder, die seit langer Zeit nicht mehr in die Schule gehen können, Studierende ohne Universität, Bildung und Kultur als Ziel der Zerstörung.Aber er sieht auch eine Vision auf Basis der widerständigen Kraft der palästinensischen Bevölkerung, genannt „Sumud“. Die kann allerdings erst Realität werden, wenn Deutschland und Europa nach Völkerrecht und Menschenrechten handeln, sowie es im Assoziierungsabkommen zwischen EU und Israel vorgesehen ist.